Matinée in Kehlen
Unsere nächsten Konzerte
Wir freuen uns auf wunderbare Konzerte 2026: Am 19. April um 11 Uhr geben wir eine Matinee in kammermusikalischer Besetzung in der Kirche St. Verena Kehlen mit Werken von Mozart, Händel, Telemann und Donizetti. Dieses Programm spielen wir auch bei einer Konzertreise vom 1. bis 3. Mai in Friedrichshafens Partnerstadt Imperia. Unsere traditionelle Schlosshofserenade im Innenhof von Schloss Tettnang am 22. Juli um 20:30 Uhr steht unter dem Motto „Zauberer, Hexen, Feen“. Am 19. Dezember um 19:30 Uhr findet im Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen unser großes Sinfoniekonzert statt.
Vielen Dank!

Wir blicken mit viel Freude auf unser Sinfoniekonzert im Dezember zurück. Die märchenhafte Ouvertüre von Humperdinck, das so lebhafte wie romantische Hornkonzert und die hinreißende Tschaikowski-Sinfonie haben uns begeistert.

Wir haben es genossen, das wunderbare Hornquartett der Musikhochschule Trossingen aus One Ramos Tinto, Ferdinand Gleixner, Yolanda Flex und Tobías van der Wardt begleiten zu dürfen.

Wir danken dem Kulturbüro für die perfekte Organisation, Herrn Trost für Motivation, Geduld und Feinsinn beim Proben, unserer Konzertmeisterin Jelena Nerdinger für viele gute Tipps, Helmut Voith für die Bilder und unserem Publikum fürs Zuhören.
Wir wünschen Ihnen ein gutes und musikalisches Jahr 2026!
Den Artikel in der Schwäbischen Zeitung zu unserem Konzert lesen Sie hier.
Vier Hörner und eine Schicksalssinfonie
Am 20.12. spielt das Sinfonieorchester Friedrichshafen Schumanns Konzert für vier Hörner und Tschaikowskis fünfte Sinfonie – Jelena Nerdinger ist die neue Konzertmeisterin

Selbstzweifel, verbotene Homosexualität, Midlife-Crisis – Tschaikowski schrieb seine fünfte Sinfonie in einer Krise. In dieser „Schicksalssinfonie“ sind große Gefühle und das Ringen mit dem Schicksal zu hören. Bis heute berühren der Trauermarsch zu Beginn, die Melancholie im Andante und die Dramatik des Finales. Das Werk bildet den Höhepunkt unseres Konzerts unter der Leitung von MD Joachim Trost am 20.12. um 19:30 Uhr im Graf-Zeppelin-Haus.

Für Jelena Nerdinger, unsere neue Konzertmeisterin, ist die Sinfonie ein guter Einstieg. „Sie ist eins meiner Lieblingsstücke. Ich habe sie gespielt, als ich noch ganz jung war und zweite Geige spielte. Sie war meine allererste Orchestererfahrung“, sagt sie. Jelena ist Mitglied der Sinfonieorchester Liechtenstein und Vorarlberg, musiziert mit den Orchestern in Konstanz und St. Gallen und unterrichtet an der Musikschule Lindau. Ihr neues Amt versieht sie mit Begeisterung: „Ich erlebe hier Menschen mit ganz anderen Berufen, die eine so große Liebe zur Musik haben, dass sie am Abend ein solches Programm proben. Davor habe ich großen Respekt.“
In der ersten Hälfte des Konzerts spielen Hörner eine große Rolle: Engelbert Humperdincks Ouvertüre zu „Hänsel und Gretel“ beginnt mit einem Hornchoral und erzählt von Geheimnissen,Zauberei und Kinderlärm. Es folgt das selten gespielte Konzertstück für vier Hörner von Robert Schumann. Zu seiner Entstehung war es neue Musik für ein neues Instrument. Das Ventilhorn wurde nur 35 Jahre früher erfunden und ermöglichte freie Modulationen und chromatische Läufe. In Schumanns Konzert agieren alle vier Hörner sowohl lyrisch als auch virtuos, strahlend und kraftvoll. Ona Ramos Tinto, Ferdinand Gleixner, Yolanda Flox und Tobías van der Wardt studieren Horn an der Musikhochschule Trossingen und wagen sich in Friedrichshafen an das ungewöhnliche Werk.

Tickets gibt es beim Kulturbüro Friedrichshafen oder online hier.
Vielen Dank!

Wir sind sehr glücklich, dass wir unser schönes Programm in der Mehrzweckhalle Obereisenbach aufführen konnten. Da es nach der Pause regnete, war die Entscheidung richtig, dort zu spielen. Vielen Dank an unsere Solisten Edzard Locher, Alexander Ponet und Victor Olinberger, der kurzfristig für Lukas Rechsteiner eingesprungen ist. Es war eine große Freude, Mozarts Konzert für Flöte und Harfe mit euch neu erleben zu dürfen! Und es hat großen Spaß gemacht, die anglo-amerikanische Musik mit so groß besetztem Schlagzeug zu spielen.

Wir danken MD Joachim Trost für die souveräne Leitung, dem Spektrum – Kultur in Tettnang für die wunderbare Organisation, Maris Beer für die Bilder, unseren Sponsoren Volksbank Bodensee-Oberschwaben, ÖEW, Andreas Köckners „stimmt“, Sparkasse Bodensee und ifm für ihre Unterstützung und unserem Publikum fürs Kommen.

Wir wünschen einen schönen Sommer und freuen uns auf unser Sinfoniekonzert am Samstag, 20. Dezember, um 19:30 Uhr im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen.
Wegen der unsicheren Wetterlage findet die Serenade in der Mehrzweckhalle Obereisenbach, An der Schule 7, Tettnang, statt
Von Paris in den wilden Westen

Wir laden ein zu unserer traditionellen Schlosshofserenade
Diven, Sternchen und Erpressung – das Showgeschäft war schon zu Mozarts Zeiten ein Haifischbecken. Das Singspiel „Der Schauspieldirektor“ verspottet Eitelkeit und Geltungssucht und tritt für Gemeinsinn ein. Die Ouvertüre eröffnen wir unsere traditionelle Schlosshofserenade am 16. Juli in Tettnang.
Es folgt Mozarts Konzert für Flöte und Harfe, das er in Paris für den Hobbyflötisten Duc de Guines und seine harfespielende Tochter komponierte. Obwohl der Duc sich als säumiger Zahler erwies, entstand ein Werk voll Charme und hinreißender Melodien. In Tettnang erklingt es in einer Version für Vibraphon und zwei Marimbaphone von Edzard Locher. Der Tettnanger studierte Schlagzeug, Pauken und Komposition in Zürich und ist erster Schlagzeuger des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden. Er übernimmt den Solopart mit Lukas Rechsteiner, Schlagzeuglehrer im Thurgau und in Kreuzlingen, und Alexander Ponet, der in Antwerpen und Zürich studierte und mit Orchestern auftritt wie dem Tonhalle Orchester Zürich und dem City of Birmingham Orchestra.
Das folgende britisch-amerikanische Programm beginnt mit der Ouvertüre zu Leonards Bernsteins Oper „Candide“. Beruhend auf Voltaires Roman erzählt sie zwischen Klassik und Jazz Candides Suche nach der besten aller Welten. Aaron Coplands Ballet „Rodeo Suite“ beschreibt mit Schwung und amerikanischer Folklore die Hochzeit auf einer Ranch. „Die Planeten“ von Gustav Holst orientieren sich an der antiken Götterwelt, als „bringer of jollity“ verbindet Jupiter jahrmarktähnliche Fröhlichkeit mit hymnischen Momenten.Edward Elgars „Salut d´amour“ war sein Verlobungsgeschenk für seine spätere Frau und der Beginn sowohl ihrer glücklichen Verbindung als auch seiner Karriere als Komponist. Sein bekanntestes Werk ist „Pomp and Circumstance“, bis heute Höhepunkt der legendären „Last Night of the Proms“ der BBC und heimliche britische Nationalhymne.
Die Serenade am 16. Juli beginnt um 20:30 Uhr.




